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christin-zarzinsky-2Christin Zarzinsky lebt und arbeitet in als freischaffende Performance- und Tanzkünstlerin sowie Performance- und Tanzvermittlerin in Hamburg. Als zertifizierte Yogalehrerin sowie Pilates- und Rückentrainerin unterrichtet sie nebenberuflich in unterschiedlichen Institutionen und Unternehmen. Ferner praktiziert sie Shiatsu.
Ihre künstlerische Arbeit – unter Einbezug der Körperarbeit – befindet sich an der Schnittstelle zwischen Performance, Tanz, Theater und bildender Kunst. Insbesondere die Live Art und Improvisation – von improvisierten Tanzperformances auf der Bühne oder als site specific performance im öffentlichen Raum – meist unter Einbeziehung des Publikums – mit Einflüssen aus contemporary dance, Butoh und Hip Hop, Stimmarbeit und Mimik/physical theatre – zeigt sich in ihrem künstlerischen Ausdruck. Ferner experimentiert sie in ihrer Kunst mit dem Spiel der Wiederholung, slow motion, Wahrnehmung, Perspektivenwechsel und der Konfrontation des Betrachters mit seinen Grenzen und Konditionierung. An ihrer künstlerischen partizipativen Arbeit ist ihr besonders das gemeinsame Erleben im Moment wichtig und die Möglichkeit für das teilnehmende Publikum, eine eigene sensorische Erfahrung zu machen, gar selbst das Kunstwerk zu sein und die eigene Kreativität zu entdecken.
Neben eigener künstlerischer Arbeiten sind diverse Kollaborationen und Auftragsarbeiten entstanden mit KünstlerInnen wie Chicks on Speed, Isabelle Schad, Schorsch Kamerun, José Vidal & Company, Patricia Carolin Mai, COPS (corporate of people´s situation), Kerstin Schomburg oder den Hallo Festspielen Hamburg (ehemaliges Gründungsmitglied). Seit 2018 widmet sie sich der Realisierung und Etablierung des eigens entwickelten künstlerischen Formats ‚collaboral movement‘. Vor ihrer Arbeit als Künstlerin und creative bodyworker, ließ sie sich zur Tonassistentin und Werbekauffrau ausbilden und war lange als Kontakterin in Agenturen sowie Marketingreferentin u.a. im Deutschen Schauspielhaus tätig. Längere berufliche Aufenthalte verbrachte sie in den USA, Berlin, Paris und Portugal.

Foto © Kerstin Schomburg

Künstlerische Arbeiten (Auswahl)

2019
• collaboral movement (Termine und mehr unter artwork und dates)
2018
• collaboral movement, Performance Garten, Köln
• Tänzerin (second cast) in ‚Rito de primavera‘, José Vidal & Company, Kampnagel Hamburg
2017
• Performerin in ‚Katastrophenstimmung’, Regie Schorsch Kamerun, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
• Performerin in ‚wuff ciao‘, Konzept Matt Vogel, im Rahmen der Ausstellung ‚Drei‘, off-Galerie nachtspeicher e.V., Hamburg
• Performancesession ‚verbennomen‘ mit cops corporate of people´s situations, Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg
• Performances ‚betreff: alltag’, Jahresausstellung Hochschule für bildendende Künste, Hamburg
2016
• Choreografin, Tänzerin, Performer in ‚Die disparate Stadt’, Regie Schorsch Kamerun, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
• Tänzerin/Performer in ‚Catan Allay‘, Choreographie Patricia Carolin Mai, Kampnagel, Hamburg
2015
• Konzept und Performance der ’natural high area- eine Entschleunigungsperformance’, Hallo Festspiele, Hamburg
• Gründungsmitglied der Hallo Festspiele, Hamburg
• Tänzerin und Performer in ‚collective jumps’, Konzept und Choreographie Isabelle Schad, Live Art Festival Kampnagel, Hamburg
2012
• Konzept und Performance ‚when is it gonna start? now!? – eine Guerrilla Performance, Modern Tate Museum, London
2011
• Kollaboration mit Chicks On Speed u. a. Künstlerinnen (Anat Ben-David, Kroot Jurak, Nadine Jessen, Jasmina Maschina, Kathi Glas, Ester g. Mecias, Meritxell Romanos, Gaelle Scali) zu ‚Chicks On Speed – cultural workship now‘, Kunstraum Kreuzberg Bethanien, Berlin
• Moderatorin, Performance, künstlerische Programmgestaltung von Berlin Creamcake
• Performance, Konzeption und Produktion ‚Alle auf den Rasen! Die ersten internationalen WM- Hoffestspiele’ anlässlich der Fußball-WM der Frauen in Kooperation mit den Maiden Monsters, Missy Magazine und Südblock, Berlin
• Performer in ‚if not us, who? if not now, when?‘ von Anetta Mona Chisa und Lucia Tkacova, Kampnagel, Hamburg
2009
• Konzept und Performance ‚Westerwelle und die Merkelin‘, Kantine des Deutsches Schauspielhauses, Hamburg

Förderungen/residencies

• Förderung für 2-jährige Tanzfortbildung ‚Tanz der Gegenwart‘, Wilma Vesseur, (Improvisation, Contemporary, Contact, Viewpoints, Performance, Kreistänze, Body Mind Centering ) ab 2019
• Einladung zum Städtelabor im Rahmen des Favoriten Festivals (NRW), 2018
research residency in Aberystwyth/Wales, 2018
• Einladung zum Städtelabor im Rahmen des Hauptsache Frei Festivals, Hamburg, 2016
• Förderung der Hallo-Festspiele (ehemaliges Gründungsmitglied) durch den Elbkulturfonds, Hamburg, 2016
• Förderung Künstlercoaching durch Hamburger Kreativgesellschaft, 2015
• Existenzgründungszuschuss als Performancekünstlerin, Stadt Berlin, 2011

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Foto © Matt Vogel