KÜNSTLERISCHE ARBEIT

Meine künstlerische Arbeit, unter Einbezug der experimentellen Körperarbeit, befindet sich an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Theater, bildender Kunst sowie Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Insbesondere die Live Art, Performancekunst und Improvisation – von improvisierten Tanzperformances mit Einflüssen aus Contemporary Dance, Butoh, Hip Hop, Stimmarbeit und Mimik/physical theatre – auf der Bühne, Museen, Galerien oder als site specific performance im öffentlichen Raum – meist unter freiwilliger Einbeziehung des Publikums – zeigt sich in meinem künstlerischen Ausdruck.
Ferner experimentiere ich in meiner Kunst mit dem Spiel der Wiederholung, slow motion, Wahrnehmung, Perspektivenwechsel und der Konfrontation des Betrachters mit seinen Gewohnheiten, Grenzen und Konditionierungen (bspw. Guerilla-Performance in der Modern Tate, London).
An meiner künstlerischen partizipativen Arbeit ist mir besonders das (gemeinsame) prozessorientierte Entstehen lassen sowie Erleben im Moment wichtig und die Möglichkeit für das freiwillig teilnehmende Publikum, eine eigene sensorische künstlerische Erfahrung – zu einem meist politisch-gesellschaftlich relevanten Thema – zu machen, gar selbst das Kunstwerk zu sein und das Potential der eigenen Kreativität zu entdecken.
Neben eigener künstlerischer Arbeiten sind diverse Kollaborationen entstanden mit KünstlerInnen wie Isabelle Schad, Schorsch Kamerun, Kollektiv Dance in Response, In Response, José Vidal & Company, Patricia Carolin Mai, Chicks On Speed, Gaelle Scali, COPS (corporate of people´s situation), Kerstin Schomburg oder den Hallo Festspielen Hamburg (ehemaliges Gründungsmitglied).
Seit 2018 widme ich mich der Etablierung der eigenen künstlerischen Bewegung bzw. partizipativen Tanz-Performance-Kunst-Demokratie-Diskurs-Formats ‚collaboral movement‘.