EMBODIMENT COACHING

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Embodiment: Was ist das eigentlich genau?
Mit dem Zusammenspiel von Körper, Psyche und Umwelt beschäftigen sich Wissenschaftler unter dem Begriff „Embodiment“ (dt.: Verkörperung, Inkarnation). Sie gehen davon aus, dass alles, was wir erleben oder erfahren, neben der Speicherung im Großhirn auch in unserem gesamten Körper, bzw. in den Zellen, gespeichert wird. In diesem Kontext wird von somatischen Markern gesprochen. Somatische Marker können beispielsweise Muskelspannungen, Gelenkstellungen oder auch Emotionen sein, die mit bestimmten Haltungen verbunden werden. Unsere Erfahrungen und Gedanken beeinflussen also unseren Körper. Dieses Phänomen ist gerade bei depressiven Menschen sehr gut zu betrachten, da diese oft eine enge, zusammengezogene Körperhaltung einnehmen.
Kann umgekehrt die Körperhaltung meine Psyche beeinflussen?
In ihrem Werk „Embodiment in Attitudes, Social Perception, and Emotion“ von 2005 wiesen die Autoren Niedenthal, Barsalou, Winkielman, Krauth-Gruber und Ric diesen Umkehrprozess nach: Wenn wir also eine gewisse Körperhaltung einnehmen oder die Mimik und Gestik verändern, beispielsweise durch ein Lachen, kann auch eine entsprechende psychische Reaktion hervorgerufen werden.
Kurz gesagt: Haltung macht Stimmung! Diese Fähigkeit, seinen Körper ganz bewusst zur Regulation des psychischen Wohlbefindens einzusetzen, kann helfen, die eigene Stimmung für wichtige Situationen vorzubereiten.
Dazu ist ein achtsamer Umgang mit sich selbst notwendig. Vielen Menschen fällt es schwer, mit dem eigenen Körper achtsam umzugehen. Jedoch spielt in unserem Alltag das Thema Embodiment im Unterbewusstsein permanent eine Rolle.

Verwendete Literatur: https://www.aok.de/bw-gesundnah/psyche-und-seele/embodiment-was-ist-das