hallo festspiele (2016)

save the date: 
29.08.- 04.09.2016Hallo Festspiele

Mit u.a. Amin Motallebzadeh, Ben Page, Circuit Diagram, cobratheater. cobra, Courtesy, ConstructLab, Elli & Chriso, Fortuna Records, Hamburgs Wilder Osten, Knarf Rellöm, KPFRM, Julien Fargetton, Pauline Fischer, PlanBude, Pfund& Dollar, PlataForma Trafaria, Quintus Hummel, Raumlabor Berlin, Rudervereinigung Bille, Spatzhabibi, Stararchitekten, Steffen Bennemann, Tilman Tausendfreund, Tosta Mista, Tout Est Beau, Umschichten, Weber, Yes We Camp. 

Hallo Festspiele und Hallöchen
Die Hallo Festspiele sind ein Spielraum für langfristige, künstlerische Raumentwicklung und vor allem für neugierige Menschen. Vom 29. August bis 4. September 2016 wird die zweite Ausgabe am und im Kraftwerk Bille in Hamburg Hammerbrook spielen.
Über das Jahr verteilt finden bereits Auftaktveranstaltungen statt, die Hallöchen, bei denen Menschen mit verschiedenen Wissenshintergründen diskutieren und sich kennen lernen. Jeder ist eingeladen. Die Hallöchen ziehen durch die Stadt – mal trifft man sich in einem Hammerbrooker Imbisslokal, mal in Ateliers benachbarter Künstler oder in den Räumen umliegender Institutionen wie der Stadtreinigung. So entsteht ein offenes, transdisziplinäres Netzwerk, zu dem jeder auf eigene Art und nach eigenem Maß partizipieren und Teil der Hallo-Gemeinschaft werden kann.
Diese Gemeinschaft bildet Departments, welche Konzepte für die Hallo Festspiele entwickeln. Diskurs, Gehirn, Kommunikation, Küche, Musik, Performance, Produktion, Licht, Raum und Spiel sind bislang die abstrakten Denkeinheiten, die sich schließlich vor Ort, am Kraftwerk Bille, manifestieren. Dort wird im September zelebriert, was Hallo über das Jahr hinweg an Ideen entwickelt und verworfen hat. Die Hallo Festspiele beginnen mit einer für alle Menschen offenen, gemeinsamen Aufbauphase von Montag bis Donnerstag, die mit einer inhaltlichen und physischen Materialinventur (mit u.a. Umschichten, We Are Visual) startet und davon ausgehend performativ und diskursiv einen Festivalraum entwickelt. Hierbei werden die Potentiale des Raumes ausschließlich mit Materialien aus bis zu 1km Umkreis vom Kraftwerk herausgearbeitet. Ein festlicher Spielraum öffnet sich gegen Wochenende, zum Ausprobieren, zum Tanzen, zum Diskutieren. Gäste werden zu Teilnehmerinnen und Gestalterinnen.
Neben der Gestaltung eines offenen Netzwerks für interessierte Menschen, ist der weitere zentrale Aspekt der Hallo Festspiele die Raumöffnung. Räume werden durch interdisziplinäre Strategien geöffnet, es werden langfristig Spuren an wechselnden Orten hinterlassen, die Möglichkeit, wiederzukommen wird geschaffen, und Spielarten von Mit-/Gestaltung für jeden werden entwickelt. Hallo nähert sich dem Kraftwerk kreativ und spielerisch an. Auf allen Sinnesebenen wird bei den eintägigen Hallöchen über das ganze Jahr hinweg und in der Hallo Festspielwoche im September mit der aktuellen und möglichen Identität des Ortes und seines Umfelds gespielt. Ein wichtiger Fokus liegt auf der Nachbarschaft. In direkter Ansprache wird gefragt, was zuvor am Ort geschehen ist, welche Bedarfe es dort gibt, was die Nachbarschaft in die Festspiele einbringen möchte – materiell wie ideell – und was als langfristige Nutzung des Kraftwerks fortbestehen soll.
Somit bleibt Hallo nicht unter sich, sondern öffnet gemeinsam mit den Menschen vor Ort den Raum. Dabei ist das Ziel des Hallo-Kollektivs, den Raum nicht nur kurzfristig für die Veranstaltungen, sondern durch das gewonnene Wissen auch langfristig mit einem Nutzungskonzept für interessierte Gestalterinnen von nah und fern einerseits und eine größere Öffentlichkeit andererseits zugänglich zu machen.
www.hallo-festspiele.de

zusammen-30